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Unsere Betreuungskräfte

Die Rund-um-die-Uhr-Betreuung blickt in Oberösterreich auf eine lange Tradition zurück. Sie bietet älteren und gebrechlichen Menschen die Möglichkeit, zu Hause in den eigenen vier Wänden gut betreut zu werden.

Unsere Netzwerkpartner, selbstständige Vermittlungsagenturen, tragen unsere Philosophie voll mit und wählen ihre Betreuungskräfte nach einheitlichen Richtlinien aus. Dazu zählen

  • Sprache
  • Berufserfahrung
  • Alter
  • Einstellung zum Beruf und
  • Persönlichkeit.

Das Diakoniewerk unterstützt die Betreuungskräfte mit Information über gesetzliche Vorgaben zum freien Gewerbe des selbstständigen Personenbetreuers. Als solche sind sie in Österreich

  • Mitglied der WKO,
  • bei der gewerblichen Sozialversicherung versichert,
  • beim Finanzamt registriert und
  • mit Nebenwohnsitz gemeldet (Hauptwohnsitz bleibt im Heimatland).

Im Personenbetreuungsvertrag zwischen Pflegekräften und Angehörigen werden die Leistungen der Betreuungskraft geregelt.

Wir evaluieren den Pflegebedarf, stellen Arbeitsmappen für die Pflege und Betreuung bereit und kontrollieren im Rahmen unseres Qualitätsmanagementsystems die Einhaltung von Betreuungsstandards. Wir wollen Betreuungsbedürftige und ihre Angehörigen entlasten und den Familien Sicherheit vermitteln. Als deren erster Ansprechpartner sind wir um eine optimale Versorgung bemüht. Für die Betreuungskräfte sind unsere Netzwerkpartner zuständig. Diese selbstständigen Vermittlungsagenturen wählen die Betreuungskräfte nach einheitlichen Richtlinien aus und informieren sie über die gesetzlichen Vorgaben. Treten Konflikte auf, fällt uns die Rolle des „Schiedsrichters“ zu. Bei Bedarf delegieren wir Tätigkeiten nach den gesetzlichen Bestimmungen an die Personenbetreuung.

Die 24h.Betreuung als Entwicklung unserer Zeit

Schon in den 1980er- und 1990er-Jahren kamen viele Betreuungspersonen aus den ehemaligen Ostblockstaaten als Haushaltskräfte nach Österreich. Die steigende Lebenserwartung und die Veränderungen in der Familienstruktur führten die staatliche Versorgung an ihre Grenzen, sodass die Betreuerinnen nun auch zunehmend Tätigkeiten aus dem Pflegebereich übernahmen. 2007 wurde in Österreich die Rechtsgrundlage für eine 24-Stunden-Betreuung geschaffen. Infolgedessen stieg auch der Bedarf an engagierten Vereinen, die den Betroffenen und Angehörigen Beratung und Unterstützung im Sinne einer qualitätsorientierten Betreuung bieten.