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Flüchtlingsarbeit Oberösterreich

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Die Aufnahme von hilfs- und schutzbedürftigen Menschen in Krisenzeiten ist seit den Weltkriegen und der Massenflucht während des Balkankrieges ein wichtiges Angebot des Diakoniewerks. Seit 2014 unterstützt das Diakoniewerk Oberösterreich das Land Oberösterreich bei der Aufnahme von hilfs- und schutzbedürftigen Menschen im Rahmen der Grundversorgung. Auch Sie können mit Geld-, Sach-, Zeitspenden helfen.

Das Diakoniewerk Oberösterreich betreut derzeit Quartiere in folgenden Bezirken:

  • Braunau
  • Freistadt
  • Grieskirchen
  • Linz
  • Linz Land
  • Perg
  • Steyr Land
  • Urfahr Umgebung
  • Vöcklabruck

Die Quartiere in Braunau sowie Urfahr Umgebung sind bereits seit 2014 in Betrieb, alle weiteren Quartiersstandorte wurden 2015 bzw. 2016 eröffnet.

Das Land Oberösterreich sowie das Diakoniewerk Oberösterreich sind nach wie vor auf der Suche nach Quartieren. Wenn Sie ein Quartier zur Verfügung stellen können, bitten wir um Kontaktaufnahme.

 

Grundversorgung

Das Diakoniewerk stellt geeignete Quartiere unter Achtung der Menschenwürde, der Familieneinheit sowie unter Rücksichtnahme geschlechtsspezifischer, ethnischer und religiöser Aspekte zur Verfügung. Die Flüchtlinge verbringen in diesen Quartieren die Wartezeit bis zur Bescheidung ihres Asylantrages und werden vom Diakoniewerk in dieser Zeit begleitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakoniewerks stellen die Grundversorgung sicher, schaffen für die begleiteten Personen eine Tagesstruktur, ermöglichen Deutschkurse und leisten Hilfestellung bei Behördenwegen und sorgen für adäquate Freizeitbeschäftigungen. Neben der Versorgung mit dem Lebensnotwendigsten stehen die gesundheitliche Stabilisierung und das Aufzeigen von Perspektiven im Mittelpunkt der Betreuungsarbeit. Bei positivem Bescheid verlassen sie innerhalb von 4 Monaten die Quartiere, um sich selbst eine Existenz in Österreich aufzubauen.

 

Kooperation mit den Gemeinden

„Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit dem Diakoniewerk unserer Verantwortung, die wir gegenüber hilfe- und schutzsuchenden Menschen haben, gerecht werden und für ein menschenwürdiges Leben in Sicherheit eintreten können,“ so Gallneukirchens Bürgermeisterin Gisela Gabauer.

 

Netzwerk UMF

Das Diakoniewerk ist Mitglied im Netzwerk UMF, einem Projekt der asylkoordination österreich.

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