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04.09.2017

Politiker besuchen Einrichtungen des Diakoniewerks

Landeshauptmann Thomas Stelzer in Gallneukirchen

Gesundheitsministerin Dr.in Pamela Rendi-Wagner, Sozialminister Alois Stöger sowie Oö. Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer besuchten kürzlich Einrichtungen des Diakoniewerks in Oberösterreich. Sie informierten sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Behinderten- und Seniorenarbeit.

GALLNEUKIRCHEN / MAUERKIRCHEN / WELS. Einen Einblick in die Angebote des Diakoniewerks bekamen die Minister und der Landeshauptmann bei ihren Besuchen in Gallneukirchen, Mauerkirchen bzw. Wels. Neben einem Austausch mit dem Vorstand und der Geschäftsführung des Diakoniewerks Oberösterreich, standen bei den Besuchen Begegnungen mit Menschen, die in den Einrichtungen wohnen und arbeiten, auf dem Programm.

Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner in Wels
Für den Vorstand und der Geschäftsführung des Diakoniewerks bot sich beim Besuch der Bundesministerin die Gelegenheit, die alltäglichen Herausforderungen und Anliegen der Seniorenarbeit und vor allem die Bedürfnisse einer solidarischen Gesellschaft des langen Lebens darzustellen. „Wir müssen uns insgesamt von einem isolierten Blickpunkt der Pflege verabschieden und einen größeren Blick auf die Bedürfnisse älterer Menschen werfen. Menschen wollen möglichst autonom leben, dies jedoch in gewisser Sicherheit und in Gesellschaft, um nicht in Einsamkeit zu verfallen“ so Mag. Josef Scharinger, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks. Er betonte im Gespräch mit der Bundesministerin, dass mit neuen Angeboten auf die sich verändernden Ansprüche reagiert werden muss. „Es wird weiterhin ein stationäres Wohnangebot brauchen, allerdings müssen mobil betreute bzw. selbstverwaltete Wohngemeinschaften stärker in den Blickpunkt genommen werden. Darüber hinaus müssen die soziale Teilhabe von älteren Menschen und neue Formen von Hilfe- und Betreuungsnetzwerken im Wohnumfeld forciert werden. Eine verantwortungsvolle Gemeinwesenarbeit kann jedoch auch nicht zum Null-Tarif funktionieren“ wie Scharinger betonte.

Bundesministerin Rendi-Wagner zeigt sich von der Vielfalt der Einrichtungen beeindruckt: „Mir als Gesundheitsministerin ist es ein besonders wichtiges Anliegen, dass alle Menschen in unserem Land die bestmöglichen Voraussetzungen finden, um gut und selbstbestimmt leben zu können. Dazu gehört es auch, für ältere Menschen einen angenehmen Lebensraum zu schaffen und Unterstützung zu bieten, wo diese benötigt wird. Das Haus für Senioren des Diakoniewerks Wels leistet hier hervorragende Arbeit.“

Sozialminister Alois Stöger in Mauerkirchen
Einen Einblick in die Angebote des Diakoniewerks bekam Bundesminister Stöger bei seinem Besuch in Mauerkirchen. Beim Rundgang durch das Haus konnte er einen Eindruck über das Hausgemeinschaftsmodell gewinnen und nutzte dies auch für Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Sehr beeindruckt zeigte sicher der Minister von der professionellen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Das Diakoniewerk zeigt in Mauerkirchen, dass in der Pflege seit Jahrzehnten großartige Arbeit geleistet wird. Am Hausgemeinschaftsmodell wird auch sichtbar, dass sich das Diakoniewerk innovativen Entwicklungen nicht verschließt“, so Minister Stöger.

Landeshauptmann Thomas Stelzer in Gallneukirchen
Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer besuchte das Haus Abendfrieden sowie innovative Wohn- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderung in Gallneukirchen.
Neben den aktuellen Herausforderungen in der Altenpflege und –betreuung wurden auch zukünftige Modelle sozialer Teilhabe älterer Menschen und neue Formen von Hilfe- und Be¬treu-ungs¬netz¬werken diskutiert. Sowohl im Wohnhaus Elise-Lehner-Weg als auch im integrativen Betrieb Café & Bistro KOWALSKI wurde über eine erfolgreiche Integration von Menschen mit Beeinträchtigung als auch über ausschlaggebende Schlüsselfaktoren und unterstützende Rahmenbedingungen gesprochen.

 „In einem Land der Möglichkeiten müssen sich ältere pflegebedürftige sowie beeinträchtigte Menschen auf ein hohes Niveau der Pflegeleistungen, der Betreuung und somit auf gute Lebensqualität verlassen können. Das habe ich heute im Diakoniewerk eindrucksvoll erlebt“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.


Fotos:
Rendi_Wagner1.jpg: v.l.n.r. Gesundheitsministerin Dr. Pamela Rendi-Wagner, Vizebgm. von Wels Silvia Huber, eine Bewohnerin im Haus für Senioren Wels.

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v.l.n.r.: Dr. Heinz Thaler, Vorstand Diakoniewerk; BM Alois Stöger; Ingo Weickenkas, Bewohner des Haus für Senioren Mauerkirchen; Erich Rippl, Landtagsabgeordneter und Bgm. der Gemeinde Lengau.

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Fotonachweis: Ernst Grilnberger/Amt der OÖ. Landesregierung, Abdruck honorarfrei


Landeshauptmann Thomas Stelzer in Gallneukirchen Bundesministerin Pamela Rendi-Wagner in Wels Bundesminister Alois Stöger in Mauerkirchen